
Das war das Mobiwende-Camp 2025 in München
Vom 9. bis 14. September fand 2025 das Mobilitätswendecamp im Luitpoldpark statt. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Helfer*innen, Unterstützer*innen, Besucher*innen und Teilnehmenden, die das Camp ermöglicht und mit Leben gefüllt haben.

Vom 9. bis 14. September fand 2025 das Mobilitätswendecamp im Luitpoldpark statt.
Bereits ab dem Wochenende zuvor begannen ehrenamtliche Helferinnen mit der Annahme von Materiallieferungen und den Vorbereitungen für den Camp-Aufbau. Trotz anfänglichen Regens am Freitag erlaubte das sonnige Wochenende einen reibungslosen Zeltaufbau. So konnte die Infrastruktur, wie die Zelte für die Küche, das Programm, den Awareness-Bereich, die Presse und die Sanitäterinnen, rechtzeitig fertiggestellt werden.
Um das Camp barrierearm zu gestalten, haben wir zum ersten Mal zwischen den Zelten Bodenplatten wie Wege auf der Wiese verlegt. Die Zelte wurden im Inneren ebenfalls teilweise mit den Bodenplatten ausgelegt, und erfreulicherweise haben einige Rollstuhlfahrer*innen das so auch genutzt.
Am Dienstagnachmittag haben wir die Versammlung gegen 16 Uhr für eröffnet erklärt. Es fanden die ersten Workshops, Lesungen und Vorträge statt. Für leckere vegane Mahlzeiten sorgte die „Küche für alle“ des Kochkollektivs Knoblauchfahne.
Das Camp bot von Dienstag bis Sonntag ein sehr vielfältiges Bildungsangebot mit rund 80 Programmpunkten. Es bestand aus Vorträgen, Lesungen, Workshops und Musik. Inhaltliche Schwerpunkte waren Klimagerechtigkeit, Aktivismus und Zivilgesellschaft. Für ausgewählte Veranstaltungen gab es eine Gehörlosen-Dolmetschung.
Täglich fanden die Bildungsangebote in unseren Programm-Zelten von 10 Uhr morgens bis in die frühen Abendstunden statt. Am Freitag haben wir einen „Markt der Möglichkeiten“ organisiert, auf dem Initiativen, Vereine und Kollektive sich und ihre Arbeit präsentieren konnten. Am Samstag formierte sich bei bestem Wetter die Rad-Demo und im Anschluss die Lauf-Demonstration durch die Stadt. Gegen späten Nachmittag endete der Demozug auf dem Camp-Gelände.
Von Montag, dem 15. September, bis Mittwoch, den 17. September, wurde das Camp mithilfe vieler Ehrenamtlicher abgebaut und die Fläche im Park wieder sauber hinterlassen.
Fazit
Das Camp hat im Park positive Resonanz erhalten, und wir haben gute Gespräche mit interessierten Anwohnerinnen, Park- und Camp-Besucherinnen geführt.
Allerdings waren die Wetterverhältnisse nicht ideal für ein Camp. Wiederholter Regen und Temperaturen zwischen 12 Grad in der Nacht und knapp über 18 Grad am Tag wirkten sich spürbar auf die Teilnehmendenzahlen und in der Folge auch auf das Spendenaufkommen aus.
Die gesammelten Spenden floßen in der Nachbereitungsphase in die Deckung der noch offenen Rechnungen. Dazu zählen Infrastrukturkosten wie die Kompotoi-Toiletten, die gemieteten Bodenplatten und die Bühnentechnik für die Zelte sowie angefallene Transportaufwendungen für das Material.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Helferinnen, Unterstützerinnen, Besucher*innen und Teilnehmenden, die das Camp ermöglicht und mit Leben gefüllt haben.
Die Camp-Orga 2025
PS: Die nächste IAA findet 2027 statt